Das Museum ist wieder geöffnet!

Seit dem 13. Mai 2020 hat das Museum der Niederrheinischen Seele, Villa Erckens wieder für Besu­che­rin­nen und Besu­cher geöffnet!

Das Museum hat umfas­sende Schutz- und Hygie­ne­maß­nah­men entwi­ckelt, um Ihren Besuch so ange­nehm und sicher wie möglich zu gestal­ten. Sie dienen Ihrer persön­li­chen Sicher­heit und dem Schutz unse­rer Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter. Eine Plexiverglasung des Kassenbereichs, die Installation eines Desinfektionsmittelspenders, sowie einschlägige Beschilderungen. Im gesamten Haus werden sich maximal 30 Personen gleichzeitig aufhalten, die entsprechende Mund-Nase-Bedeckung tragen und mindestens 1,50 m Abstand halten.

Öffnungszeiten:
Mi | Do: 11–17 Uhr
Fr: 09–13 Uhr
Sa | So: 13-17 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Schamlos? Sexualmoral im Wandel

Ausstellungszeitraum: 19. Juli bis 4. Oktober 2020

Das Miteinander der Geschlechter hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten tiefgreifend und nachhaltig verändert. Alte Leitbilder gehen über Bord – in der Bundesrepublik ebenso wie in der DDR. In Bezug auf Sexualität und Partnerschaft scheint heute alles möglich. Aber macht uns das wirklich frei? Als Leih-Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte beleuchtet „Schamlos? Sexualmoral im Wandel“ die tiefgreifenden Veränderungen von Sexualmoral und Geschlechterbeziehungen in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei berücksichtigt sie die unterschiedlichen Lebensbedingungen und -erfahrungen im geteilten Deutschland.

Partnerschaft und Sexualität gehören zum Intimsten des Menschen. Gleichzeitig unterliegen sie gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und sind oft Gegenstand öffentlicher Debatten. Gegliedert in sechs Bereiche behandelt die Ausstellung „Schamlos? Sexualmoral im Wandel“ die Kontroverse um Sexualität und Geschlechterbeziehungen zwischen Liberalisierung, Werteverfall und Pluralisierung. 

Sexualität fand in Deutschland lange hinter verschlossenen Türen statt, bis die 1960er Jahre eine Welle der Hemmungslosigkeit auslösten. Journalist und Filmemacher Oswalt Kolle sowie Erotik-Unternehmerin Beate Uhse wurden zu Wegweisern dieser „Sexwelle“: Peepshows, Pornokinos und Nachtclubs vermarkteten Erotik nun in aller Öffentlichkeit.

Heute ist nackte Haut auf der Straße oder in den Medien selten noch Sensation oder Provokation. Was die Gesellschaft jedoch immer noch spaltet, sind Themen wie die Gleichberechtigung Homosexueller. Der Streit um die „Regenbogenfamilie“ führt die Aktualität des Themas deutlich vor Augen.


Die Ausstellung „Schamlos? Sexualmoral im Wandel“ besteht aus Plakaten, Zeitschriften, Fotografien sowie einigen dreidimensionalen Objekten. Eine lila Latzhose ist Sinnbild der politischen Emanzipation. Zensierte LP-Covers von Roxy Music und den Rolling Stones werden zum Manifest einer ganzen Bewegung. Zeitschriften wie die „Bravo“, Spiele zu Verhütung und Sexualität oder ein Filmplakat des Regisseurs Oswalt Kolle stehen für eine neue Aufklärungswelle Ende der 1960er Jahre.


„Schamlos? Sexualmoral im Wandel“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Eintritt: frei

Öffnungszeiten:
Mi | Do: 11–17 Uhr
Fr: 09–13 Uhr
Sa | So: 13–17 Uhr

Kleine-Salon-Konzerte

Fr | 24. Juli 2020
raufaser – Lieder und Songs (Ausverkauft)
18 Uhr & 20 Uhr
Eintritt: 10 €

Mi | 29. Juli 2020
Blackadder & Crawford – Beatles-Tribute (Ausverkauft)
18 Uhr & 20 Uhr
Eintritt: 10 €

Mi | 5. August 2020
Michael Mühlmann spielt Reinhard Mey (Ausverkauft)
18 Uhr & 20 Uhr
Eintritt: 10 €

So | 16. August 2020
Daniel de Alcalá & José Primo
14 Uhr & 16 Uhr
Eintritt: 10 €

So | 30. August 2020
Justine & Steve Catran
14 Uhr & 16 Uhr
Eintritt: 10 €

Anmeldung unter:
Tel. 02181 / 608 – 656 oder